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Vorstellung des Pulmologischen Zentrum (Enzenbach)

LKH Enzenbach (© LKH Hörgas-Enzenbach)
LKH Enzenbach (© LKH Hörgas-Enzenbach)
Die Lungenabteilung Enzenbach wurde zur Jahrhundertwende erbaut und diente vormals der Pflege und Heilung der Tuberkulosepatienten als Lungenheilstätte.
Mit dem Rückgang der Tuberkulosefälle wurde das Haus in ein Akutspital für Erkrankungen der Lungen und Atemwege ohne Heilstätte umgewidmet. Durch die Reduzierung der Lungenabteilung in Graz 1934 ist Enzenbach als Pulmologisches Zentrum der Stadt Graz
und der Steiermark Süd ausgebaut und modernisiert worden.

Es finden sich folgende Schwerpunkte:

- Abklärung und Behandlung von entzündlichen Erkrankungen der Lunge und der Atemwege, wie Pneumonien, Asthma bronchiale,
chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, Emphysem, Erkrankungen aus dem allergischen Formenkreis und berufsbedingten Erkrankungen.
- Einen großen Schwerpunkt stellt die Abklärung, Behandlung und Nachsorge von Tumorpatienten dar. Mit modernsten bronchoskopischen
Verfahren inkl. einer Autofluoreszenzmethode werden Tumore auch im frühester Form und bei Risikopatienten - wie es Raucher darstellen -
abgeklärt und nach entsprechender Beratung entweder einer Operation oder einer onkologischen Therapie zugeführt.
Eine Psychotherapeutin steht diesen Patienten zur Verfügung.


Als endoskopische Verfahren stehen Weißlichtbronchoskopie,die Autofluoreszenzbronchoskopie und die Thorakoskopie zur Verfügung.

- Die Autofluoreszenzendoskopie steht einzig in Enzenbach für die steirischen Patienten zur Verfügung. Es handelt sich bei dieser Methode
um ein spezielles Laserlichtverfahren, bei dem Frühformen von bösartigen Erkrankungen im Bereich der Bronchialschleimhaut gefunden werden
können. Das Laserlicht erzeugt eine Autofluoreszenz der Bronchialschleimhaut. Die Wellenlänge dieses erzeugten Lichtes ist unterschiedlich,
wodurch Frühformen einer Tumorerkrankung durch unterschiedliche Farbreflexe erkannt werden können. Granz besonders geeignet ist diese
Untersuchung für Patienten mit erhöhtem Risiko einer Krebserkrankung wie z.B. bei Rauchern.

Ein weiterer Schwerpunkt sind Patienten mit funktionellen Erkrankungen der Lungen, wie z.B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung,
Bronchiektasen, Emphysem. Für diese Patienten steht neben umfassender Funktionsdiagnostik wie Bodyplethysmographie, Blutgasanalyse
unter Belastung, Spiroergometrie, eine umfassende cardiologische Untersuchung zur Verfügung mit Herzultraschall und Rechtsherzkatheter.
Neben der medikamentösen Therapie wird auch eine Physikotherapie angeboten´ zum Training der Atemmuskulatur.

- Erkrankungen des Rippenfelles werden sonographisch mit Punktion oder mittels Thorakoskopie abgeklärt.

- Das Pulmologische Zentrum Enzenbach verfügt über ein Schlaflabor mit zwei Polysomnographie und zwei Screening-Geräten. Die Patienten
(1999: 523 Patienten mit 620 Untersuchungen und 101 CPAP-Einstellungen) werden nach einer Untersuchungsnacht bei Notwendigkeit auf
eine Maskenbeatmung hin (CPAP) eingestellt und dann in sechsmonatigen Abständen kontrolliert.

- Seit 1997 gibt es eine Intensivstation im Pulmologischen Zentrum Enzenbach mit 4 Intensivbetten, wo sowohl eine maschinelle
invasive und assistierte Beatmung durchgeführt wird. Auch Einstellungen für eine Heimbeatmung werden in dieser Intensivstation durchgeführt.

- Tuberkulose: Für Patienten mit infektiöser Tuberkulose aller Organe steht eine eigene Station zur Verfügung, wo sowohl die Diagnostik wie
auch die Therapie durchgeführt wird. Betreut werden alle Organtuberkulosen.
Die Tuberkulosestation befindet sich im 3. Stock unseres Hauses mit insgesamt 23 Klasse- bzw. Allgemeinbetten.
Im Zentrum der Diagnostik steht der Nachweis des Erregers aus einem geeigneten Medium, entweder
Sputum oder Bronchoalveolage. Der Direktnachweis aus dem Nativpräparat, sowie eine Gen-Amplifikationsverfahren (MTD) werden
im Haus selbst durchgeführt. Nach Diagnosestellung werden die Patienten je nach Ausprägung der klinischen Symptomatik und ihres
Ansprechens auf die Therapie für etwa 2-4 Wochen stationär behandelt. In dieser Zeit wird die Therapieverträglichkeit überprüft, die
Compliance der Patienten durch individuelle Schulung gefördert und auch eine ausführliche Aufklärung über die Erkrankung mit den
Patienten und seinen unmittelbaren Kontaktpersonen durchgeführt.

Für eventuell notwendig gewordenen Umgebungsuntersuchungen steht auch unsere Ambulanz zur Verfügung.

An bildgebender Diagnostik stehen die Möglichkeit der Röntgenaufnahmen inklusive Tomographie, die Thoraxdurchleuchtung, 2 fahrbare
C-Bogen, sowie ein Ultraschallgerät zur Verfügung.

- Im Speziallabor werden alle gängigen Untersuchungen aus dem allergischen und immunologischen Formenkreis betreffend die Lungen durch-
geführt, weiters Sputumuntersuchungen auf Ziehl-Nelson, Mycobacterium tuberculosis Direkttest (MTD) einer PCR-Methode
zum Nachweis von Tuberkulose. Alle gängigen laborchemischen Untersuchungen werden im Blocklabor des LKH-Hörgas-Enzenbach.




Leitung
Prim. Dr. Gert Wurzinger
Telefon
03124 / 501 2002
E-Mail
gert.wurzinger@lkh-hoergas.at

Sekretariat
Klaudia Wersonik
Telefon
03124 / 501 2002
Fax
03124 / 501 2004
E-Mail
klaudia.wersonik@lkh-hoergas.at

Pflegeleitung
Pflegedirektorin Monika Pisleritsch, MSc
Telefon
03124/501 3801
E-Mail
Monika.Pisleritsch@kages.at

Bereichverwaltung
Gabriele Maierhofer
Telefon
03124/501 3003
Fax
03124/501 3005
E-Mail
gabriele.maierhofer@lkh-hoergas.at

Adresse
Hörgas 30



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 Letzte Änderung: 18.11.2016

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